Häufige Fragen

Hier finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen zum Kauf und Verkauf Ihrer Immobilie.

Was kostet ein Haus?

Das variiert natürlich stark von Haus zu Haus. In erster Linie entscheidet die Lage, die Größe und das Alter des Hauses, wie teuer das Objekt ist. Hinzu kommt, dass unterschieden wird zwischen dem Verkehrswert (der tatsächliche Wert des Hauses, meistens von einem Gutachter ermittelt) und dem Verkaufswert (der Kaufpreis den der Verkäufer angesetzt hat und zu welchem das Haus verkauft wird). Liegen Kaufpreis und Verkehrswert nah beieinander, haben Sie einen guten, fairen Preis gezahlt

Wie ist der Ablauf bei einem Hauskauf?

Ein Hauskauf ist natürlich keine kleine Sache, die man kurz nebenbei erledigt, es gibt viele Dinge, auf die Sie achten müssen. Zuerst ist es natürlich wichtig, dass Sie wissen, worauf es Ihnen beim Haus ankommt (wie groß soll es sein? Wie viele Schlafzimmer? Garten?), damit die Objektsuche sich leichter gestalten lässt. Dann ist es sehr wichtig die grundlegenden Daten des Hauses zu kennen wie z. B. das Baujahr, die Bausubstanz, den energetischen Zustand des Hauses und den Grund für den Verkauf, wenn Sie ein passendes Objekt gefunden haben empfiehlt es sich ein Exposé und Grundrisse beim Verkäufer zu bestellen.

Anschließend sollten Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren, diesen sollten Sie auf einen Werktag bei Tageslicht legen. So können Sie die Lichtverhältnisse im Haus und die Geräuschkulisse der Umgebung prüfen. Wenn alle Kriterien erfüllt sind und Sie sich mit dem Verkäufer auf einen Preis geeinigt haben, wird bei einem Notar ein Kaufvertrag erstellt und ein Termin für dessen Unterzeichnung festgelegt. Anschließend kommt es zur Beurkundung und nach Zahlungseingang dann zur Übergabe

Ist es sinnvoll einen Gutachter hinzu zu ziehen?

Ja, es ist sinnvoll vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages einen Gutachter zu beauftragen. Ein Gutachter ist ein geprüfter und ausgebildeter Sachverständiger, der einen neutralen Standpunkt hat. Die Aufgabe des Gutachters ist es das Haus in seiner Beschaffenheit zu erfassen und mögliche Mängel aufzudecken. Zudem kann ein Gutachter Auskunft über den Wert des Hauses geben und somit beurteilen ob der Preis für die Immobilie angemessen ist oder nicht.

Welche Versicherungen sind verpflichtend und welche sind empfohlen?

Eine Wohngebäudeversicherung ist seitens der Kreditinstitute während des Kaufes verpflichtend und ratsam. Die Gebäudeversicherung versichert alle mit dem Gebäude fest verbundenen Gebäudeteile. Zusätzlich wird eine Hausratsversicherung empfohlen, welche alle bewegbaren Gegenstände (Möbel, Elektrogeräte, Kleidung etc.) versichert. Eine Haftpflichtversicherung und eine Elementarschadensversicherung sind sinnvoll, um bei unvorhergesehen Ereignissen auf der sicheren Seite zu sein.

Was für einmalige und wiederkehrende Kosten entstehen bei einem Hauskauf?

Bei dem Erwerb eines Hauses entstehen sowohl einmalige als auch regelmäßige Kosten für den Käufer/Besitzer. Zu den einmaligen Kosten gehören: Grunderwerbssteuer (5% in Niedersachsen), Notargebühren (1-2%) und ggf. eine Makler-Courtage. Zu den wiederkehrenden Kosten als Hausbesitzer gehören: Die Grundsteuer, Strom- und Heizkosten, Gebühren für Schornsteinfeger, Wasser, Abwasser, Müll und Straßenreinigung und Rundfunkgebühren sowie Versicherungsbeiträge.

Welchen Wert hat meine Immobilie?

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Immobilie in Hannover durch uns bewerten zu lassen. Die Onlinebewertung Ihrer Immobilie in Hannover, bieten wir kostenlos an. Auch die Bewertung vor einer Verkaufsabsicht wird von uns als Ihr Makler vor Ort kostenlos und unverbindlich durchgeführt. Bei der Bewertung spielt es keine Rolle ob Sie Ihre Eigentumswohnung oder Ihr Haus in Hannover verkaufen möchten.

Was kostet eine Bewertung?

Die online Immobilienbewertung ist kostenlos. Auch die Bewertung vor einer Verkaufsabsicht wird von Hannobilien kostenlos in Hannover angeboten. Möchten Sie einfach nur den Wert Ihrer Immobilie durch uns als Immobilienmakler in Hannover einschätzen lassen, ist dies in einem Umkreis von 3 Kilometern unseres Büros kostenfrei.

Warum einen Makler beauftragen beim Hausverkauf?

Um diese Frage zu beantworten, sollte der gesamte Hausverkauf betrachtet werden.

Als erstes sollte ein Immobilieneigentümer sich fragen, wie viel seine Immobilie aktuell Wert ist. Diese Frage sollte nicht durch das Durchstöbern der Immobilieninserate geschehen, denn jede Immobilie in Hannover und der Region Hannover ist individuell. Wie lange das Haus zwei Straßen weiter schon im Netz steht, sehen Sie auch nicht. Der Verkaufspreis beim Notar wird auch nicht öffentlich gemacht, weshalb der Weg selbst einen guten Preis zu ermitteln viel Geld und Zeit kosten kann. Eine kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung bietet fast jeder Immobilienmakler in der Region Hannover an. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um nicht nach der Käuferfindung von der zu finanzierenden Bank mitgeteilt zu bekommen, dass der Preis viel zu Hoch ist und die Bank die Finanzierung nicht begleitet.

 „Zeit ist Geld“ Anrufe und Mails zu beantworten gehört zu den täglichen Arbeitsablauf eines Immobilienmaklers. Auch die Planung und Durchführung der Besichtigung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Eine Besichtigung dauert in der Regel 30 Minuten. Das Heraussuchen und beantragen von Kauf relevanten Unterlagen unter anderem beim Amtsgericht Hannover für die zu finanzierende Bank ist Aufgabe eines professionellen Immobilienmaklers. Meist haben Verkäufer einer Immobilie keine Kenntnis darüber, welche Unterlagen für den Verkauf benötigt werden. Eine Auflistung erhalten Sie hier kostenlos!

Auch die Erstellung eines Energieausweises sollte ein Immobilienmakler auf eigene Kosten übernehmen, wenn nicht bereits einer zur Verfügung steht.

Nach der korrekten Immobilienbewertung, Einholung und Digitalisierung der Kauf relevanten Unterlagen, werden bei Hannobilien professionelle Fotos Ihrer Immobilie aufgenommen. Die Bearbeitung der Fotos und die Objekt- und Lagebeschreibung erfolgen nun und können in das Exposé übertragen werden.

Die Datenbank des Immobilienmaklers ist ein weiterer Vorteil für den Verkauf mit einem Immobilienmakler, da dieser vorgemerkte Kunden hat, welche eventuell genau auf Ihre Immobilie passen und somit keine großen Besichtigungen stattfinden müssen. Auch die Bonität des vorgemerkten Kunden wird in der Regel vorab geprüft.

Nach Erhalt einer Finanzierungsbestätigung eines Interessenten, kann der Notartermin geplant und vorbereitet werden. Auch hier wird der Immobilienmakler von allen Parteien geschätzt, da dieser genau weiß, welche Daten und Dokumente für die Vorbereitung des Kaufvertragsentwurfes benötigt werden.

Die Beurkundung hat stattgefunden und nun ist der Kaufpreis fällig. Einen Tag nach der Kaufpreisfälligkeit, erfolgt die Übergabe der Immobilie, welche der Immobilienmakler auf Wunsch begleitet.

Nun sollten Sie selbst entscheiden, ob Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen möchten und die zeitliche Kapazität haben oder sich beruhigt zurücklehnen und Ihren Immobilienmakler des Vertrauens seinem Handwerk überlassen.

Wie lange dauert in der Regel der Verkauf?

Durch eine realistische Immobilienbewertung und Vorarbeit des Immobilienmaklers in Form von Digitalisieren der Kaufrelevanten Unterlagen, wird der gesamte Prozess des Immobilienverkaufes beschleunigt. Die Dauer hängt auch von der Vermarktungsstrategie, der Zielgruppe und der Preiskategorie ab. Einfamilienhäuser in Hannover unter 300.000,- Euro werden schneller verkauft als Häuser im oberen sechsstelligen Bereich. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer in einem Immobilienportal bei Einfamilienhäusern in Hannover beträgt 20,4 Tage. Wobei zu beachten ist, dass unsere vorgemerkten Kunden, eine Woche vor der Veröffentlichung das Exposé erhalten.

Wie läuft der Immobilienverkauf ab?

Siehe die Frage „Warum einen Immobilienmakler beauftragen“ an

Wird meine Adresse veröffentlicht?

Die Adresse der Immobilien in Hannover wird nicht veröffentlicht und es werden auch besondere Kennzeichnungen wie z. B. Hausnummern oder Kennzeichen bei den Bildern retuschiert, sodass keine ungeladenen Gäste vor Ihrem Haus stehen.

Wann lohnt es sich am meisten mein Haus zu verkaufen?

Das hängt stark davon ab, welche Beweggründe für den Immobilienverkauf vorliegen und was Sie mit dem Verkauf Ihrer Immobilie bezwecken möchten. Da die Frage bei jedem Verkäufer individuell beantwortet werden sollten, bieten wir Ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Vereinbaren Sie einfach telefonisch unter 0511/94051501 einen Termin oder nutzen Sie unser Kontaktformular für eine kostenlose Immobilienverkaufsberatung.

Welche Kaufnebenkosten kommen beim Kauf einer Eigentumswohnung auf mich zu?

Die Kaufnebenkosten betragen in der Regel ca. 12% des Kaufpreises. Die 12% setzen sich wie folgt zusammen: 5% Grunderwerbssteuer (Niedersachsen), 1-2% Notar und Gerichtskosten und 5,8% Maklercourtage.

Was ist ein Hausgeld und was beinhaltet dieses?

Es handelt sich dabei um eine Art Nebenkostenabrechnung für den Wohnungseigentümer. Diese dient der Bewirtschaftung, Pflege und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums. Neben den herkömmlichen Nebenkosten wie Strom und Müllabfuhr trägt der Eigentümer auch die Verwaltungskosten und muss Rücklagen für Reparaturen und Renovierungsarbeiten bilden.

Welche Kosten vom Hausgeld kann ich als Vermieter auf den Mieter umlegen?

Umlegbar auf den Mieter sind folgende Kostenpunkte: Heiz- und Wasserkosten, Straßen-, Haus- und Außenreinigung, Gartenpflege und Hausmeistertätigkeiten, Wohngebäude- und Haftpflichtversicherung, sowie Wartungsarbeiten.

Welche Kostenpunkte des Hausgeldes kann ich nicht umlegen?

Folgende Kostenpunkte sind nicht auf den Mieter umlegbar: Stromkosten, Reparaturarbeiten, Verwaltungskosten und Kontogebühren

Was sind Rücklagen?

Rücklagen, welche oftmals auch als Instandhaltungsrücklagen bezeichnet werden, dienen der langfristigen Erhaltung der Immobilie. Dabei handelt es sich um eine im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vorgesehene Geldsumme, die der künftigen Finanzierung von Instandsetzungen und -haltungen dient.

Was ist der Unterschied zwischen Gemeinschaft, Teil und Sondereigentum?

Das Recht an einer Wohnung wird als Sondereigentum bezeichnet und ist dem Volleigentum in weiten Teilen gleichgestellt. Zum Gemeinschaftseigentum der Immobilie, über das nur gemeinsam entschieden werden darf, gehören Treppenhaus, tragende Gebäudeteile, Dach und Fenster sowie Anlagen, die gemeinschaftlich genutzt werden. In der Teilungserklärung ist genau festgelegt, welchem Eigentümer was gehört und wie konkret zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum unterschieden wird.

Teileigentum ist nach § 1 Abs. III Wohnungseigentumsgesetz (WEG) als das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes definiert. Es entsteht wie Wohnungseigentum durch die Teilungserklärung. Das Teileigentum unterscheidet sich vom Wohnungseigentum nur dadurch, dass es aus gewerblich genutzten Einheiten besteht und somit nicht zu Wohnzwecken genutzt werden kann.

Was ist eine Teilungserklärung?

Wenn ein Mehrfamilienhaus in mehrere Wohnungen geteilt wird und diese einzeln verkauft werden sollen, kommt die Teilungserklärung zum Tragen. Sie regelt die formelle Aufteilung der gesamten Immobilie und gibt Auskunft über Rechte und Pflichten der neuen Eigentümer.

Was sind Miteigentumsanteile?

Unter einem Miteigentumsanteil versteht man den Bruchteil des Eigentums, der an einem gemeinsamen Immobilieneigentum in Form einer Wohnungseigentümergemeinschaft besteht. Hintergrund für diese eher kompliziert wirkende Konstruktion ist das deutsche Wohneigentumsrecht. Dieses kennt in seiner Ausformulierung im BGB (Bundesgesetzbuch) kein Eigentum an Gebäuden oder einzelnen Wohnungen, sondern bezieht sich immer auf das Grundstück, auf dem diese errichtet sind.

Was darf ich ohne Einwilligung der Eigentümergemeinschaft in meiner Wohnung verändern?

In §5 WEG Absatz 1 wurde festgelegt, dass es sich beim Sondereigentum um die Teile des Gebäudes handelt, die vom jeweiligen Eigentümer verändert werden dürfen. Allerdings gilt dieses Recht nur unter der Voraussetzung, dass durch diese Veränderung Rechte anderer Wohnungseigentümer nicht eingeschränkt werden.

Woher weiß ich, ob eine Garage oder ein Stellplatz zu meiner Eigentumswohnung gehört?

Ob zu Ihrer Eigentumswohnung eine Garage oder ein Stellplatz gehört, ist im Grundbuch eingetragen. An Stellplätzen auf offenen Grundstücken kein Sondereigentum möglich. Hier kann jedoch ein Sondernutzungsrecht eingetragen werden.

Das Sondernutzungsrecht (SNR) ist im deutschen Wohnungseigentumsrecht die Befugnis, bestimmte Teile des Gemeinschaftseigentums allein zu nutzen. Die anderen Wohnungseigentümer sind von der (Mit-)Nutzung ausgeschlossen.

Welchen Wert hat meine Wohnung?

Jede Immobilie hat aufgrund seiner Individualität einen eigenen Wert. Es können Vergleichswerte herangezogen werden, dennoch empfiehlt es sich besonders vor einem geplanten Verkauf eine professionelle Immobilienbewertung durchführen zu lassen. Auf unserer Website unter Immobilienbewertung können Sie eine vorab Onlinebewertung durchführen. Als Immobilienmakler bieten wir Ihnen in Hannover, eine Immobilienbewertung vor Ort an. Diese ist bei einer Verkaufsabsicht kostenlos.

Wie ist der Ablauf bei einem Wohnungsverkauf?

Zuallererst muss der Verkaufswert der Wohnung feststehen. Ist dieser geklärt werden professionelle außen- sowie Innenaufnahmen von der Wohnung gemacht.

Anschließend müssen alle relevanten Dokumente eingeholt bzw. bereitgestellt werden (eine Checkliste mit den benötigten Dokumenten für einen Immobilienverkauf finden Sie hier).

Liegen die Dokumente bereit werden anhand dieser eine Objekt- und eine Lagebeschreibung in schriftlicher Form erstellt, welche dann für das anschließende Inserieren der Immobilie benutzt werden.

Sobald dann Anfragen von Interessenten eingehen, werden diese telefonisch und schriftlich beantwortet und Besichtigungstermine vereinbart und koordiniert. Liegt daraufhin eine Zusage, eines Interessenten, vor, muss die Finanzierung des Käufers geprüft werden.

Wenn dann eine Finanzierungsbestätigung vorgelegt wird, wird ein Notar beauftragt. Dieser erstellt und prüft den Kaufvertrag mit sowohl dem Verkäufer als auch dem Käufer. Sind beide Parteien mit dem Kaufvertrag einverstanden wird noch einmal ein Termin für eine Beurkundung festgelegt. Abschließend einigen sich der Verkäufer und Käufer auf einen Übergabetermin, bei welchem dann die Wohnung an den neuen Eigentümer übergeben wird

Was für Kosten entstehen bei einem Wohnungsverkauf?

Mit dem Verkauf können Kosten entstehen, welche im Einzelfall geprüft werden sollten. Folgende Kosten können eventuell anfallen:

  • Die Löschung einer Grundschuld
  • Eine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung eines Darlehns
  • Steuern aus dem Mehrerlös beim Verkauf (Wenn Sie in der umgangssprachlichen Spekulationsfrist sind)
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